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Der neue iMac – Ein Überblick

Geschrieben von Andreas am 21. Oktober 2009 Kein Kommentar

iMac Late 2009Schön, größer, schneller, billiger. So könnte man die neuen iMac-Modelle von Apple wohl am besten beschreiben

Diesmal hat Apple nicht nur die „Innereien“ der erfolgreichen All-In-One-Computer aktualisiert, sondern auch das Bildschirm-Format und das Design wurden geändert.

21,5 und 27 Zoll Bildschirme und überarbeitetes Design

Die neuen iMacs sind nun mit 21,5 und 27 Zoll-Bildschirmen erhältlich. Das Breitband-Display hat eine LED-Hintergrundbeleuchtung, durch die eine bessere iMac Late 09 GlasfrontFarbdarstellung möglich ist; außerdem steht die volle Helligkeit sofort nach dem Einschalten des iMacs zur Verfügung. Durch die IPS-Technologie (In-Plan-Switching) bietet das Display, egal von welchem Winkel betrachtet, immer ein perfektes Bild. Die Bildschirme haben eine Auflösung von 1920×1080 beim 21,5 Zoll Modell sowie 2560×1440 beim großen 27-Zöller. Die Displays sind nun im Format 16:9 gehalten.

Auch das Design wurde leicht überarbeitet. Die Geräte sind zwar nach wie vor eindeutig als iMac erkennbar, doch beim genaueren Hinsehen sind schon einige Unterschiede zu finden. Als erstes fällt die randlose Glasfläche des Bildschirmes auf. Die Aluleiste unter dem Bildschirm (mit dem Apple-Logo) ist nun etwas schmaler geworden. Der Standfuß wirkt sehr flach. Auch die Rückseite des iMacs hat sich verändert – zumindest die Farbe und das Material. Sie besteht nämlich nun aus einer nahtlosen Aluminiumoberfläche und nicht mehr aus schwarzem Kunststoff.

Hardware

Apples neue iMacs sind nicht nur optisch sondern auch technisch aufgewertet worden. Bei der CPU sind nun Intel Core 2 Duo-Prozessoren mit 3,06 oder als Intel Core i7Upgrade mit 3,33 GHz verfügbar. Das Flagschiff-Modell bietet nun sogar Vierkernprozessoren, nämlich einen 2,66 GHz Intel Core i5 oder einem 2,8 GHz Intel Core i7. Mit den vier Kernen wird eine bis zu 2x schnellere Leistung erzielt – vor allem bei vielen gleichzeitig offenen Programmen sollte doch ein erheblicher Geschwindigkeitszuwachs erkennbar sein. Apples Betriebssystem Mac OS X Snow Leopard ist außerdem auf den Einsatz von Zwei- bzw. Vierkern-Prozessoren optimiert (Grand Central Dispatch).

Alle vier iMac-Grundmodelle werden mit 4 GB DDR3 Arbeitsspeicher ausgeliefert, doch kann dieser auf bis zu 16 GB erweitert werden.

Auch der Festplattenspeicher wurde erweitert. Beim € 1.099 – Modell wird eine 500GB Festplatte verbaut, bei allen anderen eine 1 TB Platte. Per Upgrade ist der Festplattenspeicher auf bis zu 2 TB erweiterbar.

Es kommen Grafikkarten von NVIDA sowie ATI zum Einsatz. Im günstigsten iMac-Modell ist ein NVIDIA 9400M Grafikprozessor verbaut. Ein Upgrade ist bei diesem Modell nicht möglich. Ab dem € 1.349 – Modell kommt eine ATI Radeon HD 4670 mit 256 MB Speicher oder als Upgrade-Option die ATI Radeon HD 4850 mit 512 MB Speicher zum Einsatz. Das Quad-Core iMac wird von Haus aus mit der schnelleren Grafikkarte ausgeliefert.

Auf der Rückseite des iMacs sind nun 4 USB-Anschlüsse, ein FireWire 800 Anschluss, Kopfhörer, LineIn-Anschluss und Mini DisplaPort Ausgang zu finden.

Neu ist außerdem ein integrierter SD Card-Lesegerät, das unter dem DVD-Laufwerk platziert wurde.

Apropos Laufwerk: Apple hat wieder auf Blue-Ray Laufwerke verzichtet. Diese Entscheidung trifft allerdings bei vielen Kunden auf Unverständnis.

Der grüne iMac

Seit einiger Zeit schon legt Apple besonderen Wert auf den Umweltschutz. Apple versucht die Schadstoffemissionen während des ganzen Lebenszyklus eines Produktes zu minimieren – von der Gewinnung der Rohmaterialien, der Produktion, der Nutzung bis hin zur Entsorgung der Geräte.

Weiters wird versucht, den Einsatz von Giftstoffen weitgehend zu vermeiden:

Die größte Herausforderung der Computerindustrie in puncto Umweltschutz ist die Verwendung von Arsen, bromhaltigen Flammschutzmitteln, Quecksilber, Phthalaten und PVC in Produkten. Apple hat hart daran gearbeitet, bromhaltige Flammschutzmittel und PVC aus Hauptplatinen, internen und externen Kabeln, Steckern, Isolationsstoffen, Klebstoffen und vielem mehr zu beseitigen. Außerdem haben wir auf viele weitere Giftstoffe verzichtet, die in anderen Desktop-Computern noch üblich sind. Beispielsweise haben wir eine quecksilberfreie Hintergrundbeleuchtung und arsenfreies Glas für das Display des iMac verwendet.

Auch auf einen möglichst geringen Energieverbrauch wird geachtet – was natürlich auch den Geldbörsen der Nutzer zu Gute kommt.

Fazit

Alles in allem ist Apple mit den neuen iMacs wohl eine gelungene Weiterentwicklung der All-In-One – Computer gelungen. Das Design, die größeren Bildschirme, schnellere CPUs, mehr Festplattenspeicher, verbesserte Grafikprozessoren und das alles zu relativ vernünftigen Preisen wird wohl viele Menschen ansprechen.

Apples iMac-Video

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