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Psystar und Apple haben sich geeinigt

von Andreas am 3. Dezember 2009 Kein Kommentar

Logo: PsystarPsystar und Apple haben sich geeinigt. Psystar stellt sofort die Verkäufe der Hackintosh-PCs mit vorinstalliertem Mac OS X ein und zahlt an Apple 2,7 Millionen Dollar Schadenersatz. Im Gegenzug verzichtet Apple auf weitere 6 von ingesamt 12 Anklagepunkten.

Somit dürfte der seit Monaten andauernde Rechtsstreit zu Ende sein.

Jetzt muss nur noch geklärt werden, ob Psystar auch weiterhin die Verkäufe der hauseigenen Software REBEL EFI fortsetzen darf. Mit dieser Software wird das Installieren von OS X auf Nicht-Apple-Hardware erst möglich. Sollte das Gericht den von Apple geforderten Verkaufsstopp von REBEL EFI nicht stattgeben, könnte Psystar auch weiterhin für die Installation von Mac OS X fix und fertig vorbereitete PCs auf den Markt bringen. Die Installation des Betriebssystems muss halt der Kunde selbst machen – und somit wird auch der Rechtsbruch an den Kunden abgeschoben.

Psystar ist ein amerikanischen Unternehmen mit Sitz in Miami (Florida) und wurde im April 2008 gegründet. Das Unternehmen produzierte und verkaufte Computer, auf denen unter anderem auch das Apple Betriebssytem Mac OS X installiert war. Laut Endbenutzer-Lizenzvertrag darf OS X allerdings ausschließlich nur auf Apple Hardware installiert werden. Natürlich hat Apple geklagt.

Um OS X auf der fremden Hardware überhaupt zum Laufen zu bringen, musste Psystar mehrere Modifikationen am OS vornehmen. So wurde der Bootloader ersetzt, einige der Kernel-Dateien entfernt oder durch eigene ausgetauscht – alles natürlich ohne dem Einverständnis Apples.